Tenjin

Ein Media Server, der Ihnen gehört: eigene Bibliotheken, eigene Nutzerverwaltung, optionales Relay für den Zugriff von unterwegs.

Version 0.1.0 · In Entwicklung

Windows · macOS · Linux · Android · Android TV · Fire TV

Tenjin-Desktop-Client: Startseite mit der Reihe „Weiterschauen“ und den Bibliotheken

Was Tenjin ist

Tenjin ist ein selbst gehosteter Media Server für Filme, Serien, Anime, Musik, Hörbücher und Bücher. Er läuft auf Ihrem eigenen Rechner oder NAS, verwaltet Ihre Bibliotheken und Ihre Nutzer, und er spielt Ihre Dateien so oft wie möglich unverändert ab: Direct Play vor Remux vor Transcode. Es gibt keine Weboberfläche. Alle Clients sind native Programme mit nativen Playern, für Windows, macOS und Linux ebenso wie für Android-Smartphones, Tablets, Android TV und Fire TV.

Tenjin-Startseite am Desktop: Seitenleiste mit Bibliotheken, Hero zur Serie Glasstadt, Reihe Weiterschauen
Design-VorschauStart mit Hero und Reihe „Weiterschauen“

Drei Komponenten, drei Wege

  • Der Media Server ist autark. Konten, Rechte, Fortschritt und Favoriten liegen ausschließlich bei ihm; er braucht kein Konto bei irgendjemandem.
  • Der Relay-Server ist optional. Er macht einen Server ohne Portfreigabe von unterwegs erreichbar, vermittelt UDP Hole Punching und kann mehrere Media Server zu einem Verbund zusammenfassen.
  • Der Client verbindet sich zuerst direkt (Weg A, im LAN oder nach erfolgreichem Hole Punching). Scheitert das, leitet das Relay die verschlüsselten Pakete nur weiter (Weg B); es sieht keine Inhalte. Weg C, bei dem das Relay die Verbindung terminiert und zwischenspeichern kann, schaltet der Administrator ausdrücklich frei.

Die Passwortprüfung läuft immer Ende-zu-Ende zwischen Client und Media Server, auch über das Relay. Jeder Server besitzt ein eigenes Schlüsselpaar; Clients pinnen es bei der ersten Kopplung.

Was Sie damit tun

  • Schauen und hören auf jedem Gerät, mit Weiterschauen über alle Geräte hinweg und getrennter Wahl von Video-, Audio- und Untertitelspur vor dem Start.
  • Entdecken, was es Neues gibt: Trailer, Trends, Reihen je Streaming-Anbieter und Kinostarts. Was schon im Bestand liegt, ist markiert; alles andere wandert per Klick auf die Wunschliste.
  • Suchen, erst lokal, dann online bei TMDB und OMDb, mit Personen, Besetzungen und Gastauftritten.
  • Verwalten direkt im Client: Bibliotheken, Nutzer und Rechte, Geräte, Aufgaben, Metadaten-Provider, Transcoding, Netzwerk und Relay. Alles, was Last erzeugt, ist sichtbar.
  • Umziehen von Plex oder Jellyfin: Bibliotheken, Nutzer, Fortschritt und vorhandene Vorschaubilder werden übernommen, mit Probelauf vor dem Import.
Verwaltungsübersicht mit aktiven Streams, CPU-Last, Internet-Upload und Modul-Reitern
Design-VorschauVerwaltung: Übersicht mit Kennzahlen

Betrieb

Der Media Server läuft unter Windows als Dienst, unter Linux als Docker-Container oder systemd-Dienst, später auch auf macOS und QNAP. Quellen sind lokale Ordner und Freigaben im eigenen Netz (SMB, NFS, WebDAV); Änderungen erkennt er in Echtzeit oder per schonendem Abgleich. Transport ist QUIC mit TLS 1.3, mit Rückfall auf TCP, wenn UDP gesperrt ist.

Stand der Entwicklung

Tenjin ist in Version 0.1.0 ein Entwicklungsstand: Server, Relay und erste Clients funktionieren, Datenbankschema und Protokoll können sich bis 1.0 noch ändern. Für den Testbetrieb geeignet, nicht als einzige Kopie Ihrer Mediathek.