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Sicherheits-Review M8 abgeschlossen

Vor dem ersten Release-Kandidaten wurde Hiatus Remote einer eigenen Sicherheitsdurchsicht unterzogen. Der Bericht erweitert das Bedrohungsmodell um fünf Angreifer und Angriffsflächen und geht den Code in fünf Bereichen durch.

Ergebnis

  • 24 Befunde (R1–R24), kein kritischer. Ein hoher Befund (Remote Debugger im Dienstbetrieb ohne UAC), fünf mittlere (unter anderem ungeprüftes Datenverzeichnis des Dienstes, Umgehung der Sperre per parallelen Sitzungen, Einmal-Passwort an allen Oberflächen, wählbarer Installationsordner) und Hinweise I1–I7.
  • Jeder Befund wurde am Code nachgeprüft und einzeln entschieden: umsetzen, bewusst so lassen oder zurückstellen. Alle umzusetzenden Befunde sind seit dem 22. Oktober im Code und live auf der Test-VM bestätigt.
  • Werkzeuge: clang-tidy und die MSVC-Codeanalyse liefen ohne Befund; der CVE-Abgleich der Abhängigkeiten über die NVD (125 Einträge einzeln geprüft) ergab nichts Ausnutzbares. Der Fuzzing-Nachtlauf mit 17 Zielen fand keine Fehler im Produkt; Funde in einer eingebundenen Terminalbibliothek sind mit Patches behoben.

Was sich dadurch geändert hat

  • Der Dienst prüft sein Datenverzeichnis vor dem Lesen, der Installationsordner bekommt eigene Rechte, der private TLS-Schlüssel wird gleich mit eingeschränkten Rechten angelegt.
  • Die Sperre nach Fehlversuchen lässt sich nicht mehr über parallele Sitzungen umgehen; die Strafzeit fällt nach 24 Stunden zurück.
  • „Nur zugelassene Supporter“ weist unbekannte Schlüssel schon vor der Passwortprüfung ab; eine bekannte Supporter-ID mit anderem Schlüssel löst eine Warnung aus.
  • Bilder aus der Zwischenablage werden in der Decoder-Sandbox dekodiert, auch beim Supporter.

Eine bereinigte Fassung des Berichts wird im Sicherheitsbereich veröffentlicht.